Das Leben

gibt uns meistens nicht das, was wir uns wünschen, sondern das was wir brauchen. Manchmal stimmt beides überein - goldene Glücksmomente!

 

Wenn wir darauf vertrauen, dass das Leben, das Große Ganze, das AllEins genau weiß, was am Besten für uns ist, dann können wir uns seinem Fließen hingeben. Dann, wenn wir die (ohnehin nur  vermeintliche) Kontrolle aufgeben, wird unser Leben magisch und die Dinge beginnen, sich zu synchronisieren.

 

Dann erfassen wir die perfekte Choreographie, hören die stimmige Symphonie, sehen das kunstvolle Gewebe des Wandteppichs unseres Lebens. Und wir erkennen seine einzigartige Schönheit. Eine Schönheit, die es ohne unseren ureigenen Weg nicht gäbe in dieser Welt, die ihr fehlen würde ohne unser Gewordensein und Werden.

 

Dies sind die Momente, in denen wir erkennen, dass Schmerz und Ängste gelohnt haben, um genau dorthin zu gelangen, wo unser Platz ist.

 

Und genau dann können wir anfangen mitzugestalten, mitzuerschaffen, unsere Schöpferkraft einzusetzen um Dinge richtig zu stellen und wieder in die Ordnung zu bringen, die für uns, unser Familiensystem und das Kollektiv am sinnvollsten ist. Das ist heiliges und heilsames Handeln, egal ob wir schreiben, malen, gestalten, singen, mit Begeisterung arbeiten, aus Chaos Neues erschaffen oder einfach nur lieben. Für mich ist das GottesDienst im ursprünglichen Sinne. Deswegen sind wir hier. HöchstLebendig.

Barbara F. Kolb