Erholsamen, schönen, wilden Sommer!

Ich bin des Sommers wildes Weib

 

Er wirft mir seinen heißen Atem ins Gesicht

begehrend schwer wie nach dem Hochzeitsschmaus

Sein Leib, er dünstet süße Schwüle aus

als seufze er herbei unsere Liebesnacht

 

Verzehrend reißt der Wind an meinem Haar

verstörend flimmert Luft über den Sand

ich gebe mich der Hitze in die Hand

Verschmelze fast mit glittergleichem Staub

 

Die Wiesen dämmern schon mehr gilb als grün

verströmen dennoch süße Blütenfülle

versinken möcht ich aber auch entfliehn

gebunden bin ich in des Körpers Hülle