DragonEyeLoveLines...Eine Geschichte und ein Aufruf

 

Am 20. März 2015 war in Wien eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Meine Freundin Barbara Kolb und ich nahmen das zum Anlass, ein kleines Ritual am Schafberg zu machen. Der Schafberg ist ein 390 Meter hoher Berg, der seit Ende des 19. Jahrhunderts die Grenze zwischen den Wiener Bezirken Hernals und Währing bildet. Vom Schafberg aus kann man über ganz Wien und den Wienerwald sehen.

 

Im Jahr 1968 verlor Barbara bei einem Unfall ihr linkes Auge. Sie war damals 4 ½ Jahre alt. Seitdem trägt sie in ihrer unverletzten Augenhöhle ein Glasauge, das in Form und Farbe ihrem rechten Auge angepasst ist. Etwa einmal pro Jahr wird das Glasauge getauscht, da es durch Tränenflüssigkeit und Ablagerungen rau wird. Barbara hat die meisten alten Augen aufgehoben. Zum Glück!

 

Barbara nahm also zu unserem geplanten Ritual ein altes Glasauge mit, ich packte einen selbstgemachten Schamaninnenstab in meine Tasche. Während unseres kleinen Räucherrituals legten wir unsere Schätze mit Blumen, Schneckenhäusern und Ästen zu einem hübschen Ornament zusammen….und ließen das Auge eingebettet in unsere gefundenen Gaben sonnenfinsternis-gesegnet zurück.

 

Der Schafberg ist schon lange einer meiner Lieblingsplätze. Auf diesem Hügel ist man verbunden mit Himmel und Erde, und man hat ein Gefühl von Weite, das in einer Großstadt wie Wien oft verloren geht. Ich besuchte den Augen-Platz sehr häufig, Barbara zog es hingegen eher selten dorthin, und als ich ihr mal wieder von einem meiner Ausflüge berichtete, war plötzlich das Wort Drachenauge da! Endlich hatte der Platz einen Namen….Dieser Name stand für Barbaras Liebe zu den Drachen und für die Liebe zu sich selbst, dem Annehmen des eigenen Schicksals, das der Verlust ihres Auges bewirkt hatte.

 

Der Barbara-Drachenaugen-Platz oder auch Barbara-Dragoneye-Place wurde immer mehr zum Kraftplatz, zum Ahnenplatz und zum Pilgerort, zunächst für mich und unsere gemeinsame Freundin Barbara Fereberger. Vielleicht betteten wir das Auge aufgrund unseres Dreierbundes irgendwann intuitiv in ein Dreieck ein. Erst später wurde uns bewusst, dass es sich um ein uraltes Symbol handelt, das im alten Ägypten, im Christentum und später bei den Freimaurern Ausdruck fand: das Auge der Vorsehung! Unser Drachenauge wurde im Wandel der Jahreszeiten also immer mehr zum Auge der Wahrheit, und es war schön, Teil dieses großen Prozesses zu sein.

 

Zunächst lag das Drachenauge auf der liegenden Seite, mal offen, mal von einer Muschel bedeckt. Es war beeindruckend, mehr und mehr die Kraft des Ortes, das Zusammenspiel des Drachenauges mit den Pilgergaben (Steine, Muscheln, Perlen…), den Ahnen und den jeweiligen kosmischen Energien zu spüren.

 

Barbara F. ist unter anderem Yogalehrerin und leitet eine Yoga Waves-Gruppe am Donnerstag Vormittag. Barbara K. ist auch immer dabei.

 

Ich hingegen nicht, dafür ging ich oft an diesem besagten Vormittag zum Barbara-Drachenauge hinauf. Ich sprach immer mit den Ahnen und bat sie um Unterstützung und Führung für unsere Familien und Freunde. Manchmal fühlte ich den Impuls, das Auge in eine bestimmte Richtung „schauen“ zu lassen oder es zuzudecken. Und jedes Mal, wenn eine solche Handlung stattfand, eröffneten sich im Yoga-Kurs neue Dimensionen, und Wellen von unbekannten Energien gingen durch die Yogis hindurch. Im täglichen Leben setzte die Drachenaugen-Energie auch oft neue Impulse für diverse Transformationsprozesse.

 

Eines Tages entstand im Austausch mit meiner englischen Freundin Wendy Wilson die Idee, solche Drachenaugen-Plätze auch in anderen Städten und Ländern zu errichten, nicht nur, um neue kraftvolle Verbindungen mit Menschen und Orten zu schaffen, sondern um sich mit Mutter Erde zu verbinden, zu spüren, dass wir alle Teil von ihr sind. Mit diesen neuen Kraftorten und Verbindungslinien kreieren wir als Menschen dieser Erde ein fühlbares Netz, um sie zu lieben, zu ehren und zu schützen…..so wie es die Menschen in früheren Zeiten immer getan haben. Was könnte also besser passen, als diese Linien Lovelines (sprachlich orientiert an den Leylines, auch heilige Linien oder Kraftlinien genannt ) zu nennen? Eine englische Karte veranschaulicht gut die Idee der Vernetzung von kreisrunden Landmarkierungen mit Linien.

 

In unserem Fall soll eine Weltkarte entstehen, auf der die Drachenaugen-Ringe mit roten Lovelines verbunden sind. Die Karte ist noch Vision, neue Drachenaugenplätze gibt es hingegen schon. Der zweite Platz mit Namen Abigail-Drachenauge wurde nämlich am 24.1.2016 von Wendy Wilson in Lancashire, in einem Wäldchen bei Cross Hills Quarry, Brungerley Park Clitheroe, errichtet. Die erste Loveline vibriert seitdem auf wunderbare Weise zwischen Wien und Clitheroe, das im Nordwesten Englands liegt.

 

Die Kraft des Drachenauges und des Ahnenplatzes hier in Wien war also sehr inspirierend und wahrhaftig…bis zum 2. Februar 2016.

Als ich an diesem Tag spät nachmittags zum Ahnenplatz ging, war das Drachenauge verschwunden.

Die Stimmung am Berg war seltsam ruhig, als hätten die Ahnen den Platz gemeinsam mit dem Drachenauge verlassen. Ich war wütend und traurig, gleichzeitig war ich dankbar, wie lange das Auge wohl behütet an so einem exponierten Ort überlebt hatte. Vielleicht war diese Leere aber auch nur ein Hinweis darauf, uns jetzt ganz und gar selbst zu vertrauen, unsere eigenen Kräfte zu nutzen und die Weisheit des Drachenauges in die Welt zu tragen.

 

Wie gut, dass Barbara K. schon voll in dieser vertrauensvollen Welle mit schwamm und dass Barbara F. schon am übernächsten Tag die Errichtung eines neuen Drachenaugen-Platzes am sagenumwobenen Untersberg in Angriff nehmen wollte. Vielleicht waren die Ahnen tatsächlich mitgereist, um den neuen Platz mit Namen MotherMountainHeart zu begrüßen und zu weihen? Wer weiß?

 

Wir drei wussten an jenen Tagen jedenfalls noch nicht, dass die Magie der Woche erst am Sonntag, den 7.2.2016 bei schönstem Frühlingswetter ihren feierlichen Abschluss erhalten sollte. Recht spontan kamen die zwei Barbaras und ich am Schafberg zusammen, um einen ganz neuen Drachenaugen-Platz ins Leben zu rufen….und zwar ganz ohne Glasauge, dafür aber mit vielen kraftvollen Steinen und nährenden Gaben für Mutter Erde (Pachamama, Gaia,…die Erddrachen).

 

Sein Name lautet Lionheart&Dragonwisdom-Platz…möge sich männlicher Herzensmut mit weiblicher Erdweisheit verbinden und in alle Welt strahlen!

 

(Text von Astrid Steinbrecher)

 

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 Wir von der Caravan of Love laden alle diejenigen, die sich gerufen fühlen, ein...

 

*...selbst einen Drachenaugen-Platz zu kreieren oder mit anderen zu teilen/zu betreuen

 

*...selbst ein/e DrachenhüterIn zu werden

 

*...sich durch neue Lovelines mit anderen Plätzen und Menschen auf dieser wunderbaren Erde zu verbinden

 

*...sich auch mit Mutter Erde zu verbinden, sie zu schützen und zu unterstützen

 

*...mit body & soul an der Gestaltung einer neuen Welt mitzuwirken

 

Schreibt uns an: contact@joincaravanoflove.net

 

Da Barbara nur 10 Drachenaugen in ihrer Sammlung hat, mögen wir die Idee, dass es pro Land ein echtes Barbara-Auge gibt, sozusagen stellvertretend für alle Drachenplätze in diesem Land, die auch ohne Glasauge erschaffen werden können und sollen.

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass der Drachenspirit durch die Seelengemeinschaft ganz natürlich da ist. Murmeln eignen sich zudem hervorragend als symbolisches Drachenauge. Jeder Mensch kann durch die Kreation eines Drachenaugenplatzes ein/e DrachenhüterIn werden und diese Aufgabe auch gern mit anderen teilen. So ein Platz kann überall sein: in deinem Garten, im Wald, auf einer Wiese, in den Bergen, auf Deinem Schreibtisch…..oder? Fühl Dich frei bei Deiner Kreation!

Die Drachenaugenplätze, die es bis jetzt gibt, haben schon echte Magie ins Leben gebracht. Man kann sich nämlich über Zeit und Raum hinweg zur selben Zeit an zwei Plätzen verabreden. Dank der modernen Medien kann man sich dann sogar vor Ort mit Worten und Fotos austauschen. Wendy und ich haben dies die Tage ausprobiert und waren sehr erfüllt von Loveline-Kraft. Sogar ein Himmelsdrache erschien während dieses besonderen Treffens.

Der/die erste Drachenaugen-InitiatiorIn eines Landes bekommt von uns ein kleines Päckchen mit einem Drachenkit: einem originalen Barbara-Glasauge, Steine, Rauchwerk, Kräuter, Samen, Perlen, Murmeln, Glitzer….ganz individuell und mit echtem Drachenhüterinnen-Spirit angereichert. Wenn Dein Platz errichtet ist, lass uns bitte die Information über den genauen Ort und ein Foto zukommen. Dein Drachenplatz wird dann in unsere Liste und die Karte aufgenommen. Das gilt natürlich auch für alle anderen neuen Drachenaugen-Plätze und DrachenhüterInnen! Wir freuen uns sehr auf Dich und Deine Kreation…Join the Caravan of Love!

 

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Drachenaugenplätze und DrachenhüterInnen :

 

 

1.     Das Barbara-Drachenauge: Schafberg, Wien, Österreich,  initiiert am 20.3.2015 während der partiellen Sonnenfinsternis; das Auge verschwand am 4.2.2016, der Platz war damit „leer“ und zerstört; Drachenhüterinnen: Barbara Kolb, Astrid Steinbrecher und Barbara Fereberger

 

2.    Das Abigail-Drachenauge: Cross Hills Quarry, Brungerley Park Clitheroe, Lancashire, England am 24.1.2016 zum Vollmond im Löwen; Drachenhüterin: Wendy Wilson

 

3.    Das MotherMountainHeart-Drachenauge: Untersberg, Grödig (Salzburger Land), Österreich, am 4.2.2016; Drachenhüterin: Barbara Fereberger, Elisabeth Fereberger

 

4.    Das Lionheart&Dragonwisdom-Drachenauge: Schafberg, Wien, Österreich, am 7.2.2016 im Hinblick auf den Neumond am 8.2. und das beginnende chinesische Jahr des Feueraffen; Drachenhüterinnen: Astrid Steinbrecher, Barbara Fereberger, Barbara Kolb und Isabella Wiegele.

 

5.    Das MorroWind-Drachenauge: Brant Fell, Lake Windermere, Cumbria, England am 7.2.2016 im Hinblick auf den Neumond am 8.2. und das beginnende chinesische Jahr des Feueraffen; Drachenhüterin: Wendy Wilson

 

6.    Das Saphira-Drachenauge: Mallorca, Balearen, Spanien, Koordinaten: 39°29'47.4"N 2°27'55.7"E; im April 2016; DrachenhüterInnen: Susanne, Thomas, Lilly und Julian Ettenauer

 

7.     Das Oroki-Drachenauge: Devil´s Bridge Woods, Cumbria, England im April 2016; Drachenhüterin: Rosemary

 

8.   Das Mamore-Drachenauge: am Gipfel des Sgurr Eilde Mor, Southwest Highlands, Schottland, GB; am 24.7.2016; Drachenhüterinnen: Astrid und Wendy

 

9.  Das Lilith-Drachenauge: St. Andrä-Wördern bei der Wolfsfrau auf der Zauberinsel, Niederösterreich, Österreich; am 24.3.2017;   Drachenhüterinnen: Rita, Astrid und Barbara

 

10. Das MonaLiza-Drachenauge: Nonnweiler, Drosselweg, Saarland, Deutschland; am 19.6.2017;  Drachenhüterinnen: Liz und Monika

 

11.  Das Lost-Lovers-Drachenauge: Fister, Norwegen, am 24.7.2017; Drachenhüterin: Astrid

 

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Drachenaugenplatz-Galerie